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Kommunale Folgekosten der Inklusion

Thema:

Simulation der möglichen kommunalen Folgekosten der Umsetzung der Inklusion im Schulbereich am Beispiel zweier Kommunen in NRW

 

Dieser Forschungsbereich wird ab Herbst 2014 im Projekt "Evaluation kommunaler Aufwendungen für die schulische Inklusion" fortgesetzt.

 

Projektbeschreibung:

Die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen im Schulbereich bedeutet eine große Herausforderung für die Bildungspolitik in Deutschland. Die öffentliche Diskussion, wie der Gemeinsame Unterricht von Schülern mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf in den Schulen gelingen kann, konzentriert sich meist auf die Entwicklung entsprechender pädagogischer Konzepte, die notwendige Aus- und Weiterbildung der Lehrkräfte und die Ausstattung inklusiver Schulen mit zusätzlichen Lehrern und Sonderpädagogen.

Dabei wird die Umsetzung der Inklusion im Schulbereich auch weitreichende Konsequenzen für die Ausstattung der Schulen und damit für die kommunalen Schulträger haben. Hier geht es keineswegs nur um die Schaffung barrierefreier Schulgebäude und Schulgelände. Erforderlich sind auch spezielle Lehr- und Lernmittel und es entsteht zusätzlicher Raumbedarf durch zusätzliche Klassenräume und die notwendigen Differenzierungs-, Therapie- und Fachräume. Daneben, und das wird nur wenig diskutiert, erfordert erfolgreiche Inklusion zusätzliche Schulpsychologen und Schulsozialarbeiter sowie Integrationshelfer, die Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Schulalltag begleiten. All diese zusätzlichen Aufgaben, von denen das Gelingen der Inklusion maßgeblich abhängt, fallen in die Zuständigkeit der kommunalen Schulträger und verursachen dort zusätzliche Kosten.

Für Nordrhein-Westfalen sind in dieser Studie im Juli 2013 die erwarteten kommunalen Mehrausgaben beispielhaft für die Stadt Essen und den Kreis Borken erstmals quantifiziert worden.

 

Mitarbeiter:

Anna Makles, Kerstin Schneider, Alexandra Schwarz

 

Kooperationspartner:

Mareike Tarazona, Horst Weishaupt (beide DIPF, Frankfurt a.M.)

 

Zeitraum: 2013-2014

 

Veröffentlichungen:

Schwarz, A., Schneider, K. (2013): Mehrkosten in Millionenhöhe - Inklusion im Schulbereich bedeutet deutliche Belastung für Kommunen. In: Stadt und Gemeinde, 10/2013, 458-460.

Schwarz, A., Weishaupt, H., Schneider, K., Makles, A., Tarazona, M. (2013): Mögliche kommunale Folgekosten der Umsetzung der Inklusion im Schulbereich in Nordrhein-Westfalen am Beispiel der Stadt Essen und des Kreises Borken (Gutachten im Auftrag der kommunalen Spitzenverbände NRW). [download]

 

Informationen zum Download:

Vortragsfolien zum Kommunaldialog Inklusion, 15. Mai 2014 [download]

Bericht zu den geschätzten durchschnittlichen Mehrausgaben je Schüler im gemeinsamen Unterricht zum Schuljahr 2016/17 vom 30. Januar 2014 [download]

Vortragsfolien zur Fachtagung für Sozialdezernentinnen und Sozialdezernenten des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge, 28. Januar 2014 [download]

Kommentierung des Berichts der Landesregierung (Vorlage 16/1090 Landtag NRW) und der Stellungnahme der Ministerin für Schule und Weiterbildung (Vorlage 16/1091 Landtag NRW) vom 10. September 2013 [download]

Zusammenfassung des Gutachtens [download]

 

Pressesemeldungen (Auswahl):

 

Gefördert durch:

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